Dossier Seit Jahren schlampen die Bundesländer im Kampf gegen Geldwäsche. Vor allem über die von ihnen überwachten Spielbanken gelangt leicht Schwarzgeld nach Deutschland. Nun droht Ärger: Aus Brüssel - und erstmals auch aus dem Berliner Finanzministerium.
20.000 D-Mark. Bar auf den Tisch. Als Evelyn Schmidt bei der Spielbank Baden-Baden ihr Depot unter der Nummer 3340 eröffnet, sind die Formalitäten schnell erledigt. Die Dame will spielen - da fragt man nicht, woher das Geld kommen könnte. Auch nicht, als drei Tage später weitere 35.200 D-Mark überwiesen werden. Direkt auf ihr Depotkonto bei der Spielbank. Anonym aus der Schweiz. Im Kasino nimmt man das Geld diskret entgegen, dabei hätte man bei solchen Summen bei den Behörden Alarm schlagen müssen - wegen des Verdachts auf Geldwäsche......
